Mitgliederinformationen des ILRC – Juli 2019

Hier finden sich Informationen zu folgenden Themen:

  • Rückbau Vilsens Huck
  • neues Road-Gap Höhe Vilsens Huck
  • Treppe am Schanzenhang
  • Trainingsstrecken am Lindenberg
  • Kids-Training
  • Absolute Abfahrt 2020
  • In eigener Sache

Hallo ILRC-Mitglieder,

es ist eine Weile her, dass es eine Infomail vom ILRC gab, aber die Ereignisse der letzten Woche haben uns im Vorstand zu der Überzeugung gebracht, dass es notwendig ist, an der Verteilung von Informationen zu arbeiten und die interne Kommunikation zu verbessern. Deswegen werden wir künftig häufiger eine solche Informationsmail versenden in der Hoffnung, dass damit der ILRC sich öffentlich nicht mehr so vermeidbar lächerlich macht.

Der aktuelle Aufhänger ist in einem Artikel der TA unter https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/arnstadt/seilsystem-soll-aufstieg-zur-downhillstrecke-in-ilmenau-ersetzen-id226398117.html recht gut zusammengefasst.

Die darin angesprochenen Punkte mit den Elementen am Lindenberg und die Treppenthematik sind zwar nur Beispiele. Aber zu beiden Punkten haben wir u.a. beim Stammtisch informiert wie der Stand ist. Dass die Punkte nun auf anderem Wege erneut und unnötigerweise vom ILRC (so nehmen das Außenstehende wahr) in die Sitzung des Stadtratsausschusses eingebracht wurden, ist offenkundig ziemlich kontraproduktiv. Der ILRC steht nun auch öffentlich (wieder) als unorganisierter Haufen da, mit dem zu arbeiten schwierig ist. Für die Bemühungen, die Bedingungen für Mountainbiker zu verbessern, ist das jedenfalls ein ziemlicher Bärendienst gewesen.

Doch nun zu dem Stand der einzelnen Punkte.

Hindernis am Vilsen-Stein

Schon Anfang Mai wurde im Gespräch mit der Stadt der durchgeführte Rückbau gelobt.

Das neue Road-Gap in Höhe Vilsen-Stein

Die Größe des Objekts schockiert. Das nicht nur bei der Stadt, sondern auch innerhalb des Vereins habe ich etliche Stimmen vernommen, die das nicht sonderlich gut finden. Ich war ja beim ersten Baueinsatz an dem Teil mit dabei und mir war schlicht nicht klar, wie groß das Teil werden wird.

Das tut mir nun insoweit leid, weil das Element so nicht bleiben kann. Spätestens nach dem Rennen muss das wieder zurückgebaut werden. Ob es im Rennen überhaupt gefahren wird war auch Diskussion beim letzten Stammtisch und es gab etliche Meinungen, dass das so nicht gefahren werden kann. Ausrichtung, Größe, Sicherheit sind nicht so, dass es sinnvoll nutzbar ist. Ob es dem Zeitgeist entspricht spielt dabei gar nicht mal so eine Rolle. Wenn keiner die Verantwortung für das Element und eventuelle Schäden bei Stützen übernimmt, kann das Element nicht drin bleiben. Der Vorstand sieht sich jedenfalls nicht in der Lage, die Verantwortung dafür zu übernehmen und niemand anderes aus dem Verein hat sich bei der Diskussion zum Stammtisch auf den Rennleitungsposten und die damit einhergehende Verantwortung beworben. Daher wird das Element beim Rennen außen vor bleiben müssen. Das obere Road-Gap wird zumindest mit Paletten entschärft werden müssen, wenn es im Streckenverlauf bleiben soll.

Treppe am Schanzenhang

Die Stadt hat nicht die Kapazitäten, über Erdanker oder einbetonierte Hülsen vor dem Rennen eine Aufstiegshilfe (Geländer) für die Zuschauer zu realisieren. Wir haben nicht die Zeit, die Stadt vorab zu übezeugen, dass eine naturnahe Treppe mit Holzbalken auch versicherungsseitig unkritisch sein kann. Eine andere, kostengünstige und schnell aufzubauende alternative Konstruktion ist auch niemandem eingefallen. Daher wurde auf dem letzten Stammtisch vorletzte Woche beschlossen, es mit Seilen zu versuchen, die zwischen den Bäumen gespannt werden. Das ist auch ggü. der Stadt kommuniziert und von deren Seite her ok. Ob das klappt oder hilft, wird sich erst beim Aufbau zeigen.

Trainingsstrecken am Lindenberg

Am 30.7. haben wir das nächste Gespräch mit der Stadt zu diesem Thema. Aber das bedeutet nicht, dass es da nichts Neues gibt. Beim letzten Treffen Ende Mai haben wir uns über einen angedachten Verlauf der Trasse verständigt und werden am unteren Ende noch eine Modifikation vornehmen, um näher am Schanzenauslauf zu enden. Einig sind wir uns aber, dass der Verlauf nicht 100%ig mit dem am Ende tatsächlichen übereinstimmen muss, einfach weil das jetzt noch nicht ganz genau planbar ist. Die Downhillstrecke samt aller Varianten soll ebenfalls Bestandteil des Vertrags werden. Für die permanente Nutzung übers Jahr werden wir noch eine Umfahrung der Alpine vorsehen müssen.

Außerdem wissen wir seit Donnerstag, dass der von uns vorgelegte Entwurf des Gestattungsvertrags vom kommunalen Schadensausgleich (die Versicherung der Stadt) akzeptiert wird. Eine Bestätigung unserer Versicherung steht noch aus, aber da erwarte ich keine Probleme, dazu gab es ja schon ein Gespräch mit dem Versicherungsmenschen. Dass die Stadt sich noch kleine Änderungen wünscht wissen wie auch, welche das sind, ist aber noch unbekannt.

Zu dem Termin Ende Juli werden wir auch ein Beschildungskonzept vorlegen (müssen). Dazu wird es noch eine Abstimmung geben. Außerdem braucht es eine Zusammenstellung der GPS-Tracks von den Downhill-Strecken der letzten Jahre. Wenn wir das haben, werden wir vermutlich recht zügig zu einer Unterzeichnung des Gestattungsvertrags kommen.

Kids-Training

Wir haben seit Juni dienstags ab 17 Uhr ein Training für Kids durchgeführt. Die bisher 5 regelmäßig teilnehmenden Kids plus der ein oder andere, der am Sportplatz des Friedens da ist und dann mal spontan mitmacht, haben glaube ich bisher ihren Spass gehabt und das geht hoffentlich auch weiter. Kommende Woche werden wir erstmalig den Sportplatz verlassen und in den Wald fahren.

Grundsätzlich dürfen gern noch mehr Kids mitmachen. Wer also wen kennt, schickt die Jungs und Mädels ruhig vorbei. Kids ab 10 Jahre sind immer willkommen.

Absolute Abfahrt 2020

Für kommendes Jahr haben wir beim letzten Stammtisch überlegt, die Veranstaltung in den Mai zu verlegen. Das ganze mit zwei primären Zielen:

  • Weniger Waldbrandgefahr und damit Kosten.
  • Mehr Starter, weil zu Beginn der Saison.

Ob das klappt ist noch offen. Vor allem bei der unteren Naturschützbehörde läuft grad eine unverbindliche Anfrage, ob der frühere Termin überhaupt genehmigungsfähig ist. Der diesjährige Bescheid äußert nämlich den Wunsch, des Rennen wie früher Ende August oder später zu machen.

Was den Streckenbau für kommendes Jahr betrifft gibt es auch was neues: Für die Stadt bedeutet auch das neue Riesen-Road-Gap Konsequenzen im Ablauf. Es wird erst eine Begehung mit der Stadt erfolgen, in der die Pläne zum Streckenverlauf und den Hindernissen abgesprochen werden, bevor der erste Handschlag an der Strecke erfolgen wird. Auch wenn in der letzten Besprechung am Montag keiner das direkt gesagt hat: Schlussendlich ist das eine Folge aus dem fehlenden Vertrauen zum Verein, wenn wir offenbar intern keine Absprachen treffen, was wie laufen sollte. Schlechte Außendarstellung der Vereinsmitglieder wirkt sich halt auch an der Stelle aus.

In eigener Sache

Ich hatte ja zur JHV und zu verschiedenen Stammtischen schon immer mal wieder gesagt, dass mein Ziel darin besteht, mit der Stadt eine sinnvolle Arbeitsbeziehung aufzubauen. Dafür unablässig ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch einschließt, sich auf die Bedenken der Gegenseite einzulassen und ggfs. diese auch zu akzeptieren, wenn dies keine grundsätzlichen Beschränkungen für Mountainbiker allgemein oder die Vereinsmitglieder im speziellen mit sich bringt. Solange der Verein aber als unorganisierter Haufen wahrgenommen wird, ist eine Einordnung als verlässlicher Partner nicht drin. Das brauchen wir aber, um nicht nur die ersten Schritte zu tun, die zeigen dass MTB unproblematisch geht und Maßnahmen möglich sind, die allen weiterhelfen. Mir geht es vor allem darum, auf dieser Basis in den nächsten Jahren eine Weiterentwicklung anzustoßen, die dann auch die heute vielleicht noch als Maximalforderung eingestuften, nicht realisierbaren Punkte möglich macht. Aber das geht nur Step-by-Step und nicht von jetzt auf gleich.

Ich nehme es zum jetzigen Stand als Erfolg, dass wir mit der Stadt voraussichtlich dieses Jahr noch einen Gestattungsvertrag zusammen bekommen, der offenbar ziemlich weit unseren Vorstellungen entspricht. Das Vorgehen als solches führt denke ich zu einem ersten Erfolg, den wir dann am Lindenberg untermauern müssen. Die Zeit wird dann zeigen, dass das klappt und wir auf dieser dann hoffentlich erfolgreichen Kooperation weiter aufbauen können.

Für die weiteren Schritte innerhalb des Vereins wünsche ich mir, dass wenn irgendwer mal zu einem Thema eine Aussage treffen möchte, sich der aktuelle Stand erst beim Vorstand abgeholt wird und danach erst Aktivitäten stattfinden. Alles andere birgt das hohe Risiko, kontraproduktiv zu sein und schadet damit nur den Bemühungen, die wie ihr alle wisst im Ehrenamt stattfinden.

Für die Berücksichtigung meiner Bitte schon mal vielen Dank.

Viele Grüße,
Karsten

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